Vorstellung
Meine ersten Begegnungen mit dem Stein waren geprägt von Widerstand im Material, seinen und meinen Grenzen.
Durch die Arbeit an Grabsteinen kam ich dann zwangsläufig zur Auseinandersetzung mit den Themen Tod und Vergänglichkeit.
Die Entdeckung dieses Themas, der Vergänglichkeit von Leben, dem Tod, seinen Orten und Objekten, lehrten mich, den Stein als etwas Tröstliches zu erfahren, ihn als Halt in einer Zeit der Trauer zu begreifen.
Der Stein als Teil des Lebens, vor allem aber auch als Teil der Natur, brachte mich zu einer spielerischen Auseinandersetzung mit den Formen und einer Suche nach Zusammenhängen. Steine und Pflanzen, Steine und Wasser – all das gehört für mich zusammen.
Aus dieser langjährigen Erfahrung als Steinmetzin in verschiedenen Bereichen der Arbeit mit und am Stein heraus gestalte ich Einzelstücke, in denen ich als Schaffende stets mit meinem Herzen dabei bin. Darüber hinaus ist mir der persönliche Kontakt mit den Menschen ein großes Anliegen. Nur in der direkten Konfrontation mit Ihrer Geschichte können individuelle Arbeiten entstehen. Dies steht im besonderen Maße bei meiner Arbeit an Grabsteinen im Vordergrund. So entstehen einzigartige Objekte, welche sich harmonisch in ihre zugedachte Bedeutung und Umgebung einfügen.